Christian Noel Marin




Neues Theatermanuskript: "Junggesellen küsst man nicht" +++ Mehr unter Theaterscripte


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Letztes Update: 06. April 2010

Theater - Literatur

Wenn Träume fliegen lernen - Wo wären wir heute, wenn uns die Fähigkeit des Träumens fehlen würde? Ein Traum in der Nacht ist morgens meist schnell vergessen, ein Traum des Tages blüht oft ein Leben lang.

Alltägliche Dinge des Lebens waren einst Visionen, die nicht selten von anderen herabgewürdigt und belächelt wurden. Manche haben sich dadurch von ihrem Weg abbringen lassen, andere schritten trotz vieler Hürden unbeirrt ihrem Ziel entgegen - mit Erfolg.

Vor vielen Jahren träumte auch ich meinen persönlichen Traum - ich wollte ein Buch schreiben. Wie bereits den vielen ungezählten Träumern vor mir geschehen, wurde auch ich belächelt. Obwohl es viele Jahre - fast zwei Jahrzehnte - dauern sollte, hielt ich an meinem Traum fest - mit Erfolg.

In meiner Schatzkammer befinden sich inzwischen viele Kurzgeschichten, von denen bereits vier in mehreren Anthologien veröffentlicht wurden.
Der erste Roman erschien im Sommer 2005, fast ein Jahr später, im Herbst 2006, folgte mein zweites Buch.
Seit März 2008 kamen auch drei Theaterscripte hinzu.

Auch abseits des Schreibtischs erntete ich mehr Erfolg als jemals erhofft. So zähle ich zu den Gründungsmitgliedern eines Autorenvereins, dem ich im ersten Jahr des Bestehens als Schatzmeister auch im Vorstand angehörte. Aus persönlichen Gründen beendete ich die Mitgliedschaft nach einem Jahr.
Dem Zeitungsbericht einer großen regionalen Tageszeitung folgte die Einladung zu einem Radio-Interview eines öffentlich-rechtlichen Senders.
Die Aufnahme meines ersten Werkes in die Empfehlungs-Liste einer Organisation, die sich auf den thematischen Inhalt spezialisiert, zählt ebenso zu den Erfolgen wie die immer häufiger werdenden Mails und Briefe einiger Leser, die neben lobenden Worten auch konstruktive Kritik nicht vermissen lassen. Manchmal erreichen mich auch Wünsche und Anregungen für weitere Geschichten. Selbst die Fortsetzung des ersten Romans wurde mehrfach angeregt.

Seit dem Sommer 2007 lebe ich nun einen weiteren Traum. Viele Jahre habe ich gezögert, ehe ich als Laienschauspieler durch das Brennpunkt-Theater e.V. aus Villingen, für den ich inzwischen als Schriftführer auch dem Vorstand angehöre, eher zufällig mein Comeback auf der Theaterbühne feiern durfte. Ebenso wie einige andere Teilnehmer verkörperte ich bei der ersten Aufführung gleich mehrere kleinere Rollen.
Wenige Tage nach der Uraufführung erreichte mich ein Angebot der Hermann-Moser-Bühne aus Bad Dürrheim. Für das Herbststück, eine turbulente Verwechslungskomödie, suchte man noch einen männlichen Hauptdarsteller. Es war außerdem geplant, mich in einen Ein-Akter einzubauen, jedoch sind den Worten nie Taten gefolgt.
Obwohl ich nicht zu dem Kreis dazu gehörte, sprang ich im Herbst 2007 kurzfristig als Gastschauspieler beim Theater-Projekt der MoAs - der Menschen ohne Arbeit (Diakonie Villlingen) - ein und blieb bis zum Projektende mit dabei.
Es folgten weitere Rollen bei der Hermann-Moser-Bühne und ein Gastspielauftritt mit einer Hauptrolle beim Sommertheater 2008, das von der renommierten Villinger Bühne "Theater am Turm" veranstaltet wurde.
Im Frühjahr 2009 feierte ich mit der Uraufführung der Komödie "Opa lässt das Mausen nicht" durch die HMB mein Debüt als Bühnenautor. Seit September des gleichen Jahres ist das Stück beim Plausus Theaterverlag erhältlich.

Leider kam es im Herbst 2009 durch den Leiter der Hermann-Moser-Bühne zu einem bewusst provozierten Eklat. Da dies während meiner zweijährigen Zugehörigkeit nicht das erste Fehlverhalten war, habe ich die Gruppe kurzfristig verlassen.
Getreu einem Sprichwort, wonach sich eine neue Tür öffnet, wenn sich eine andere schließt, plane ich bereits ein anderes Theaterprojekt. Ob es sich über die Planungsphase hinaus entwickelt oder auf diesem Stand bleiben wird, ist die Herausforderung, der ich mich stelle.

Und dann ist da noch "MAG! Das Kulturmagazin". Nach fast drei Jahren loser Planung fanden sich im Frühjahr 2009 unerwartet Interessenten, die mit mir zusammen das Online-Magazin ins Leben riefen. Mit MAG! werden endlich die Künstler angesprochen, die für die großen Zeitschriften und Magazine uninteressant sind.

Wie Sie sehen, lohnt es sich immer an seinen Träumen festzuhalten. Meinen Träumen sind Flügel gewachsen - und nun fliegen sie höher und höher...
Auch Ihren Träumen wünsche ich Flügel, die Sie ans Ziel tragen.

Es grüßt Sie herzlichst ihr


Christian Noel Marin

Christian Noel Marin, Uhlandstraße 18, 78054 Villingen-Schwenningen